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Erlaubte Lebensmittel im Abnehmplan: Maß statt Verzicht

Grundsätzlich ist in Michaels Plan fast alles erlaubt

In Michaels Ernährungsplan sind grundsätzlich alle Lebensmittel erlaubt, bis auf die Einschränkungen, um die es weiter unten geht. Das gilt für normale Mengen, also ohne strengen Verzicht, solange man Maß hält. Zu den erlaubten Lebensmitteln gehören:

  • Gemüse
  • Obst
  • Milch und Milchprodukte wie Käse, Sahne, Schmand und Joghurt
  • Fleisch, Fisch, Wurstwaren und Eier, auch fettreiche Speisen
  • Öle und Fette, tierische wie pflanzliche
  • Saucen wie Mayonnaise, Ketchup oder Senf
  • Gewürze und Salz
  • Zucker
  • Wasser, Kaffee, Tee und Säfte
  • Softdrinks und Limonaden
  • Alkoholische Getränke wie Bier, Wein oder Spirituosen

Alle diese Lebensmittel können miteinander kombiniert werden.

Und was ist mit Brot, Nudeln, Reis und Co.?

Genau hier liegen die Einschränkungen. Michael hat während seiner Diät auf diese Lebensmittel so weit wie möglich verzichtet:

  • alle klassischen Mehlsorten, zum Beispiel aus Weizen, Roggen, Gerste und auch aus Reis
  • alles, was aus Mehl hergestellt wird, zum Beispiel Nudeln, Brot, Kuchen, Pizzateig, Kekse, Panaden bei Fleisch und Saucenbinder
  • andere Lebensmittel mit viel Gluten
  • Lebensmittel aus Reis oder Kartoffeln, zum Beispiel Reisnudeln, Kartoffelpüree oder Klöße

Der Grund: Mehlprodukte enthalten meist viel Gluten, also Klebeeiweiß. Gluten „verklebt“ den Körper und verlangsamt viele Stoffwechselvorgänge. Und Stärke, wie sie in Mehl, Reis und Kartoffeln steckt, wirkt ab einer bestimmten Menge selbst wie Klebstoff, der verschiedene Körperfunktionen und vor allem den Stoffwechsel behindert.

Ganz streng muss es trotzdem nicht sein. Zwei bis drei Mahlzeiten pro Woche dürfen ganz normal sein, zum Beispiel mit Pizza, Döner, Nudeln, Reis oder Brötchen. Wichtig ist, sie auf verschiedene Tage zu verteilen, damit der Darm dazwischen Zeit hat, sich zu erholen.

Was „Maß“ bei Süßigkeiten und Co. konkret heißt

In Michaels Plan waren auch Dinge wie Schokolade, Chips, Cola oder Desserts erlaubt, aber nicht als tägliche Grundlage. Es gab Phasen, in denen mehr oder weniger davon dabei war. Entscheidend war der Gesamtrahmen: Der Hauptteil seiner Ernährung kam aus den Mahlzeiten nach seinem Plan, mit viel Gemüse, Eiweiß und passenden Fetten.

Bei Michael sah das konkret so aus: In den zweieinhalb Monaten seiner Diät waren es rund 1,5 Liter Cola pro Woche, vor allem am Wochenende mit seinen Freunden, und ab und zu Bonbons, Chips oder Schokolade, meist aber nur ein, zwei Griffe in die Chipstüte oder ein Stück Schokolade.

Was sich bei den Extras gezeigt hat

Mit dieser Struktur wäre eine Gewichtsabnahme theoretisch auch dann möglich gewesen, wenn man sich häufiger kalorienreiche Extras gegönnt hätte, nur eben langsamer. Denn je mehr zusätzliche Kalorien durch Süßigkeiten, Softdrinks oder fettige Snacks dazukommen, desto mehr Energie holt sich der Körper zuerst daraus, und desto weniger Spielraum bleibt für den Abbau von Körperfett. Wer es total übertreibt, nimmt nicht ab, sondern kann trotz Methode sogar zunehmen.

Die schnellen 25 Kilo in zweieinhalb Monaten haben bei Michael nur funktioniert, weil solche Ausnahmen im Verhältnis gering geblieben sind. Das ist seine persönliche Erfahrung und keine Garantie, aber es hilft, den Unterschied zwischen „erlaubt“ und „dauerhaft übertreiben“ besser zu verstehen.

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Stand: November 2026